Pagurus cuanensis / Behaarter Einsiedlerkrebs

Kalenderblatt September von Magic encounter in the Aegean Sea

Einsiedlerkrebse sind ganz süsse Zeitgenossen, auch wenn sie meistens sehr scheu sind. Sobald man ihnen zu nahe kommt, verschwinden sie blitzschnell in ihrem Schneckenhaus und oft schauen nur noch die neugierigen Augen hervor.

Ihr Hinterleib ist weich und ungeschützt. Deshalb suchen sie sich ein leeres Schneckenhaus, das sie fortan überallhin mitnehmen. Doch der Einsiedlerkrebs wächst, sein Haus aber nicht. Wird es ihm zu klein, muss er sich eine grössere Wohnung suchen.

Ein neues Schneckenhaus wird sorgfältig untersucht, gedreht und geprüft. Erst wenn alles passt, zieht der Einsiedler blitzschnell um, denn ohne sein schützendes Haus ist er vollkommen wehrlos.

Bei manchen Arten versammeln sich sogar mehrere Einsiedlerkrebse um ein neues Schneckenhaus und stellen sich der Grösse nach auf. Sobald der grösste Krebs einzieht, übernimmt der nächstkleinere dessen frei gewordenes Haus – und so geht es weiter, bis jeder eine passendere Wohnung gefunden hat.

Ein ganzes Leben mit dem eigenen Haus auf dem Rücken – ist das nicht faszinierend?

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